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Article du Bulletin

Zur Ökologie und Psychologie von Marmota m. marmota [Sur l'écologie et la psychologie de M. m. marmota. On ecology and psychology in M. m. marmota].

Münch H. · 1958 · Z. Säugetierkunde, 23 (3-4) : 129-138.

Résumé

Während einer dreimonatigen Studienreise 1954 in der Scheiz konnte Verfasse u.a. Beobachtungen an Marmota m. marmota machen. Als Vertikalgrenze wurden 2800 m bzw. 1250 m gefunden. Es wird die Frage aufgeworfen, ob die Vorkommen unter 1000 m (Deuschland, Österreich) evtl. mit nichttautochthonen Bestand in Verbindung zu bringen sind. In einen aussergewöhnlichnen Biotop wurden Einzeltiere angretroffen, deren Verhalten Abweichungen zegte. Bei Neuschnee waren Fährtenstudien möglich, ferner wurdedie Kletterfähigkeit untersucht. Einige auffallende Merkmale im sozialen und soliären Leben werden geschildert. Verschiedene Beobachtungen lassen Schlüsse auf die Sinnes - und Nervenphysiologie zu. Auffallend war das grosse Kommunikationsbedürfnis in allen Alterstadien. Das Territorium wird akustich und geruchlich markiert. Die Analdrüser stellt anscheinend nur ein Abwehrorgan dar. Bestimmte Individuen als "Wächter" innerhalb einer Kolonie konnten nicht festgestellt werden. Flucht erfolgt im allgemeine Erscheinung, sondern besonders das Antlitz des Menschen die Hauptbedeutung. Erwähnt wird norch ein auffallende Spielverhalten junger Murmeltiere.